2.13 Body Bildung — Körper und Beruf

Beschrei­bung:
Unter­richts­ma­te­ri­alien & Ideen, warum wir im Leben & Beruf nicht aus unser­er Haut können

Beru­flichkeit ohne Kör­p­er gibt es nicht. Es gibt Berufe, bei denen der Kör­p­er Teil und Inhalt des Berufes ist (wie bei medi­zinis­chen Fachangestell­ten oder Friseur:innen); Berufe, die mit kör­per­lich­er Arbeit ver­bun­den sind oder bei denen es auf kör­per­liche Nähe ankommt (wie Schreiner:in, pflegerische Berufe oder päd­a­gogis­che Fachkräfte); Berufe, bei denen auf das äußere Erschei­n­ungs­bild großen Wert gelegt wird (wie im Banken­we­sen); Berufe, die allein auf­grund ihrer Dien­stk­lei­dung erkan­nt wer­den (wie Zim­mer­leute, medi­zinis­ches Per­son­al oder durch ein­heitliche Fir­men­klei­dung). Und es gibt Berufe, die auf den ersten Blick nichts mit dem Kör­p­er zu tun haben — und die doch nur mit Kör­p­er funk­tion­ieren: am Schreibtisch sitzend oder lange ste­hend, dem Wet­ter aus­ge­set­zt, an Arbeit­splätzen ohne Tages­licht oder geprägt vom Schichtdienst.
Darüber hin­aus stellt der Kör­p­er nicht nur für die eigene Beru­flichkeit, son­dern ins­ge­samt die Grund­vor­raus­set­zung für das eigene Leben: die eigene Geschlechtlichkeit, sportlich und durch­trainiert, klein und zier­lich, von meinen (auch religiösen) Vorstel­lun­gen bee­in­flusst, mit Schön­heit und Beein­träch­ti­gun­gen, mit Freude und Scham am eige­nen Körper.
Gemein­sam schauen wir uns konkrete, tagtägliche Her­aus­forderun­gen von Schü­lerin­nen und Schülern in und mit ihrem Kör­p­er an sowie didak­tis­che Über­legun­gen für den Unterricht.
Ein The­ma, bei dem wir nicht aus unser­er eige­nen Haut können.

Schw­er­punkt:
Kol­le­gialer Aus­tausch – Best Prac­tise – Beratung

Referent*in:
Christi­na Krause & Dr. Alexan­dra Wörn, EIBOR, Uni Tübingen

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